Placida-Viel-Berufskolleg

Menschen achten, stärken und qualifizieren

„Placida” international

Von Menden hinaus in die Welt: Möglich machen das unsere Programme Erasmus+ und „Missionare auf Zeit“ (MaZ). Informationen zu beiden Programmen gibt es hier auf der Seite, inklusive einem Erasmus+-Bericht über Nordirland.

Missionare auf Zeit (MaZ)

Diese Frau schickt Sie hinaus in die Welt: Lehrerin Verena Fiebig.
Foto: SMMP / Hofbauer

Wenn Sie offen sind, sich sozial engagieren und gern mit Menschen zusammen arbeiten, bietet Ihnen das SMMP-Programm „Missionare auf Zeit“ die Möglichkeit, nach Ihrem Schulabschluss für ein Jahr nach Brasilien, Bolivien, Mosambik oder Rumänien zu gehen.

Dort können Sie in Einrichtungen des Ordens der Schwestern der Heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) in Schulen, Altenheime und Kinderheime einen internationalen Freiwilligendienst absolvieren.

Während Ihres Aufenthaltes werden selbstverständlich Wohnen, Essen und Taschengeld gestellt, außerdem haben Sie feste Ansprechpartner zur Unterstützung vor Ort.

Erasmus+

Neugierig auf Europa? Dann auf ins Auslandspraktikum!

Das „Placida“ schickt junge Leute nach ganz Europa.  Foto: SMMP
Das „Placida“ schickt junge Leute nach ganz Europa.
Foto: SMMP

Erasmus+:
Deine Chance – Lerne in Europa

Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Ausbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Programm „Erasmus+ für die berufliche Bildung“ erhalten die Chance, relevante internationale Erfahrungen im Rahmen eines Mobilitätsprojekts / Auslandspraktikums zu erwerben.

Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern diese Auslandsaufenthalte zu ermöglichen. Über das EU-Programm Erasmus+ können interessierte Schülerinnen und Schülern einen organisierten Lernaufenthalt im europäischen Ausland in Form von beruflichen Praktika absolvieren. Finanziert werden diese Lernaufenthalte (i. d. R. 4 Wochen) über ein entsprechendes länderspezifisches Stipendium.

Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schülern in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung sind:

  • Schülerinnen der zweijährigen höheren Berufsfachschule (FHR)
  • Erzieherinnen/Erzieher
  • Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger

Zielländer
Eine Fördermöglichkeit besteht für alle Mitgliedstaaten der EU sowie Norwegen, Island und Lichtenstein. (Hinweis: Schweiz ist aktuell nicht förderfähig).

Voraussetzungen für die Teilnahme sind:

  • geringe Fehlzeiten in der Schule (keine unentschuldigten Fehlstunden)
  • großes Interesse an einem Auslandsaufenthalt
  • hohe Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit
  • Offenheit gegenüber anderen Personen und neuen Erfahrungen
  • psychische / persönliche Stabilität (vorliegende Krankheiten bitte angeben)
  • Teamfähigkeit
  • Grundkenntnisse in Englisch

Das Stipendium deckt folgende Kosten ab:

  • Reisekosten ab Abflughafen / Bahnhof (Flug und / oder Zug)
  • Fahrtkosten zum Praktikumsbetrieb / Einrichtung (zum Beispiel Monatsticket für den öffentlichen Personennahverkehr)
  • Unterkunft
  • Versicherungspaket (Auslandskranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie Betriebshaftpflicht)
  • Vorbereitungsseminare (interkulturell und sprachlich)

Der Eigenanteil für Schüler und Eltern umfasst:

  • Anreise und Rückreise zum / vom Flughafen / Bahnhof
  • Verpflegungskosten (Lebensmittel, Arznei)
  • Taschengeld

Tipp: Bitte schließen Sie eine private Haftpflichtversicherung ab.

Der Aufenthalt und was wir von Ihnen erwarten:

Niemand soll allein reisen!
Für viele ist es die erste weite Reise allein, deshalb reisen in der Regel mindestens zwei Schülerinnen und Schüler gemeinsam.

Sie werden gemeinsam wohnen, aber es kann sein, dass Sie Ihr Praktikum an unterschiedlichen Einsatzorten absolvieren.

Sie sind unser Repräsentant!
Sie repräsentieren ihre Schule, den Schulträger und Deutschland in dem Gastland bzw. in ihrem Gastbetrieb. Wir dürfen ein zuverlässiges Auftreten, kollegiales und soziales Verhalten von Ihnen erwarten.

Und das Besondere!
Ihr Auslandspraktikum wird gefördert und Sie kommen in den Genuss eines Stipendiums aus Mitteln der Europäischen Union.

Beratung und Kontaktpersonen:
PVBK-Lehrerinnen Ulrike Lowe (ulrike.lowe(at)smmp-pvbk.de und Julia Rahmer (julia.rahmer(at)smmp-pvbk.de )

Beispiel für Erasmus+: Auf nach Nordirland!

Aktueller Hinweis: Großbritannien kann wegen des Brexit vermutlich nur eingeschränkt besucht werden.

Wunderschönes Nordirland!
Foto: SMMP / Hofbauer

Warum Nordirland?
• unglaublich nette Menschen
• Englisch-Kenntnisse verbessern
• grandiose Landschaft
• 4 Jahreszeiten an einem Tag
• wirklich (!) leckeres Essen
• Pubs mit irischer Musik
• Spaß im Linksverkehr
• etwas über die Geschichte dieses Landes erfahren

(London)Derry
• Stadt mit 2 Namen: Die Iren in der Republik und die Katholiken sagen „Derry“, in Nordirland und bei den Protestanten heißt sie „Londonderry“ – und macht somit den Jahrhunderte alten Konflikt deutlich
• In den 1970er Jahren Bürgerkriegsgebiet, besetzte Stadt und Schauplatz des „Bloody Sunday“

Der Giant Causeway.
Foto: SMMP / Hofbauer

Damals …
Im Jahr 1972 wurden bei einer Demonstration für Bürgerrechte 14 Menschen von der britischen Armee erschossen.

Heute erinnern das „Free Derry“-Museum und Bilder an den Häusern im Stadtteil Bogside an das Geschehen.

… und heute
Der Friedensprozess ist heute weit fortgeschritten, die Menschen fühlen sich sehr wohl in einem Europa ohne Grenzen.

Ausflugsziel
Der Giants Causeway liegt direkt an der Küste. Der „Damm des Riesen“ ist UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte. Von Londonderry aus dauert die Anreise etwa 2 Stunden mit dem Bus. Für etwa 25 Pfund gibt es auch organisierte Touren von Londonderry aus.

Die Sprachschule „Foyle“ liegt mitten in
Derry. Foto: SMMP / Hofbauer

Unser Partner in Londonderry
Die 1990 gegründete Sprachschule „Foyle International“, benannt nach dem Fluss, der durch Londonderry fließt,  kümmert sich um Schüler aus der ganzen Welt.

Für Ersamus+-Reisende bietet die Sprachschule konkret Unterkünfte und Praktikumsplätze an.

Beispiel für Praktikumsstellen: „Maiden Soccer Academy“
Die Wohltätigkeitsorganisation „Maiden Soccer Academy“ verspricht: „We keep students active!“ Am Rande eines Neubaugebietes liegt ein riesiger Fußballplatz mit neuen Büros und Umkleidekabinen. Konkret betreut die Academy 1200 Jungen und Mädchen im ganzen Stadtgebiet in den Sportarten Soccer, Gaelic Soccer, Hockey, Tennis und Rugby.

Praktikanten helfen den Trainern bei der Betreuung der Vier- bis 17-Jährigen, meistens ab 13 Uhr bis abends. Sie bekommen auch die Möglichkeit, selbst in Teams mitzuspielen.

Häuser in Bogside. Foto: Hofbauer
Häuser in Bogside. Foto: SMMP / Hofbauer

Beispiel für Praktikumsstellen: „Oakgrove Integrated Primary School“
Diese Grundschule wird sowohl von Katholiken als auch von Protestanten besucht – daher der Begriff „Integrated“.

Niall Gill, der Konrektor, lässt Besucher gerne von den echten Fachleuten herumführen – den Schülern selbst.

Und die elfjährige Isabella erklärt dann auch, was wichtig ist: „Feel safe. Be happy. Learn.“

Praktikanten werden als „Volunteer Classroom Assistants“ eingesetzt. Sie arbeiten meistens mit den kleineren Kindern vor Ort. Sie können mit in die „Mud Kitchen“ gehen, gemeinsam im „Science Garden“ lernen, die nachmittägliche „Play Time“ betreuen oder die Kinder in Clubs wie Yoga bringen. Tablets und Computer im Unterricht? Aber logisch!

Hier sind deutsche Praktikanten sehr willkommen!
Foto: SMMP / Hofbauer

Beispiel für Praktikumsstellen: „St. Thérèse‘s Primary School“
„We love Germans“, sagt Mrs Walsh, die Schulleiterin, zur Begrüßung. Sie und ihre Kollegen haben in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht und freuen sich immer auf Praktikanten aus Deutschland. 

Die Schule hat über 360 Schüler von 4 bis 11 Jahren. Das Motto? „Together!“

Oft kommen die Kinder aus sozial schwachen Familien, doch die Ausstattung der Schule ist top: Computer, Frühstücksclub, Spielplätze, Kantine, Bücherei und Irisch-Kurse. Und auch pädagogisch und psychologisch haben Mrs Walsh und ihre Kollegen einiges drauf.

Kurzum: Schüler und Praktikanten können sich hier richtig wohlfühlen!

Hier lernen die „Cathedral-Kids“.
Foto: SMMP / Hofbauer

Beispiel für Praktikumsstellen: „St. Eugene‘s Primary School“
Direkt gegenüber der katholischen St.-Eugene-Kathedrale liegt die gleichnamige Grundschule. Deshalb werden die Kleinen auch die „Cathedral Kids“ genannt. 

Die zwei Gebäude der Schule sind aus den Jahren 1898 und 1914 – eine Einrichtung mit Tradition.  160 Schülerinnen und Schüler ab 3 Jahren werden betreut. „We are a big family“, sagt Schulleiterin Mrs Duggan.

Es gibt unter anderem eine auch als Kantine genutzte Aula, einen „Quiet Room“ und einen Frühstücksclub.

Ebenso werden die Kleinen an die Arbeit mit Computern herangeführt.