Placida-Viel-Berufskolleg

Menschen achten, stärken und qualifizieren

Jetzt bewerben um den SMMP-Schulpreis

Die Sieger erhalten 5.000 Euro

Jetzt wird es Zeit: Am 30. November läuft die Bewerbungsfrist für den SMMP-Schulpreis für Engagement 2022 ab. Wer bis dahin nicht alle Unterlagen zusammen hat – nicht schlimm. Einzelne Dokumente, Fotos oder Referenzen können auch noch einige Tage später nachgereicht werden.

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Offene Fragen geklärt

Das Bewerbungstraining kam bei den Schülerinnen und Schülern gut an. Foto: SMMP / Hofbauer

Bewerbungsverfahren sind heutzutage sehr komplex, beispielsweise die so genannten Assessment-Centers. Wie gut, dass am „Placida“ schon seit Jahren die Barmer Ersatzkasse ein spezielles Training anbietet. 

Die Klassen der Berufsfachschule und des Beruflichen Gymnasiums lernten dabei vieles über Einstellungstests, „Knigge“ im Vorstellungsgespräch, Selbstpräsentationen vor einer Gruppe, Rollenspiele und vieles mehr. 

„Für zukünftige Bewerbungen hat es mir viel gebracht, da uns auch Programme vorgestellt wurden, die uns dabei helfen können Lebensläufe und Bewerbungen richtig und individuell zu schreiben. Durch die Online-Umfragen konnte man sich selber aktiv beteiligen und noch offene Fragen klären“, erklärte beispielsweise Valentina Branca später. 

„Fazit: Tolle Zusammenarbeit und eine gute Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf anstehende Bewerbungsprozesse“, fasste es Inga Gerlings als Studien- und Berufswahlkoordinatorin zusammen. 

Erste Hilfe für den Fall der Fälle

Erste Hilfe am „Placida“? Kein Problem, die Lehrkräfte sind fortgebildet! Foto: SMMP / Diedrich

Was tun bei Unterzuckerung? Wie hilft man bei einem Asthmaanfall? Und wie geht man mit Gelenkverletzungen im Sportunterricht um?  

Damit die Lehrkräfte am „Placida“ im Fall der Fälle auch alles richtig machen, gab es jetzt mal wieder eine Erste-Hilfe-Fortbildung. 

Dabei konnte auf eine Fachkraft aus dem eigenen Haus zurückgegriffen werden: Stephanie Diedrich ist nicht nur Lehrerin am „Placida“ (unter anderem für das Fach Pflege), sondern auch Ausbilderin des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis. 

Einen ganzen Tag lang unterrichtete sie einige ihrer Kolleginnen und Kollegen. Dabei ging es auch um „nicht-schulische“ Themen wie das Sichern einer Unfallstelle. Auch Reanimationen wurden geübt – wobei mit der den Takt vorgebenden Musikauswahl („Staying alive“) nicht immer alle zufrieden waren.

Ans  „Placida“ kommen – oder bleiben

Die Tür stand tatsächlich weit offen und die Schülervertretung begrüßte die Gäste herzlich. Foto: SMMP / Hofbauer

Was ist eigentlich das Besondere am „Placida“? Das Berufskolleg ist Preisträger des deutschen Schulpreises, das ist bekannt. Aber auch die Atmosphäre und das Miteinander sind außergewöhnlich. Das zeigte sich beim „Open House“ für die zukünftige Schülerschaft. 

Beweise? Zum Beispiel die derzeitigen Schülerinnen und Schüler, die im Sommer ihren Abschluss machen werden – und sich direkt für einen weiteren Bildungsgang am „Placida“ anmelden. Alicia Teichert etwa macht im Sommer ihr Fachabi am „Placida“ – und möchte bleiben, um Erzieherin zu werden. „Die Angebote für die Erzieherausbildung klingen sehr ansprechend.“ Immerhin bekommt sie mit dem Aufstiegs-BAföG sogar Geld dabei. Luna Pilz und Liana Gaus wollen denselben Weg gehen: „Wir bleiben hier, es ist so familiär!“. 

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Fußball – was fürs Leben

Nun dürfen sie als Coaches aktiv werden! Foto: SMMP / Hofbauer

„Ich darf jetzt unterrichten“, erklärte ein Realschüler, als er die Turnhalle verließ. In der Tat: Er und zahlreiche andere jungen Damen und Herren der Realschule, des Placida-Viel-Berufskollegs, der Walburgisrealschule und des Walburgisgymnasiums dürfen sich jetzt „DFB-Junior-Coaches“ nennen.

Seit neun Jahren können sich Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit zu Fußballtrainerinnen und -trainern ausbilden lassen. Erstmals dabei waren nun Studierende der Erzieher-Ausbildung am „Placida“. „Es ist wichtig, Kindern früh genug Verständnis für Regeln beizubringen“, erklärte Elvane Topalli. Noah Rüth ergänzte: „Man lernt Teamentwicklung und Zusammenarbeit.“

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Irische Herzenswärme erfahren

Auf der Peace-Bridge in (Londond)Derry. Foto: SMMP

57 Schülerinnen und Schüler, sieben Lehrkräfte, vier Wochen, zwei Länder: Die Studienreise nach Nordirland war in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Zum ersten Mal wurde das Austauschprogramm der EU „Erasmus+“ für Klassenfahrten dreier Klassen ins Ausland genutzt. 

Wieder Zuhause gab es viele tolle Kommentare: „Ich habe den ganzen Tag Englisch gesprochen!“, „Man wurde sehr selbstständig!“, „Ich habe viel über Kommunikation gelernt.“ Oder „Ich habe meinen Horizont erweitert.“. Erasmus-Koordinatorin Ulrike Lowe strahlte.  

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