
Nach 43 Berufsjahren wurde nun Hauswirtschaftsmeisterin Ingrid Betken in den Ruhestand verabschiedet. Aber tatsächlich war sie nicht „nur“ 43 Jahre Lehrkraft am „Placida“ und Leiterin der Cafeteria, sondern kommt auf fast 50! Schließlich war sie auch schon Schülerin dort.
Einer so langen Zugehörigkeit wird man nicht nur mit einer Verabschiedung gerecht – also gab es gleich drei.

Los ging es am Morgen mit dem Abschlussgottesdienst des „Placida“ in der St.-Vincenz-Kirche. Dabei wurden eben nicht nur die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen, sondern auch Ingrid Betken in einen neuen Lebensabschnitt entlassen.
Richtig sentimental wurde es dann bei der Abschlussfeier auf der Wilhelmshöhe. Schulleiterin Gaby Petry lobte „ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit, ihre Menschlichkeit“, die dann auch die Cafeteria zu einem echten „Ort der Begegnung“ gemacht hat. Das stand dann auch auf dem offiziellen Abschlusszeugnis, das Ingrid Betken nach 43 Jahren nun endlich erhielt.

Dann trat die nunmehrige Ruheständlerin selbst ans Pult. Sie betonte, wie schön es für sei, den „ersten und letzten Arbeitstag in der Gemeinschaft des ,Placida`begehen zu können“. Zur Feier waren auch zahlreiche ehemalige Wegbegleiter und sogar zwei Freundinnen aus der eigenen Abschlussklasse von 1977 gekommen.

Nach feierlichen und bewegenden Momenten gab es dann nachmittags im „Placida“ einen kleinen, gemütlichen und sehr persönlichen Abschluss bei Kaffee und Kuchen. Und dort erfuhr Ingrid Betken, dass Familie und Kollegium „gemeinsame Sache“ gemacht hatten und für sie im August eine Woche Pilgerreise in die Abtei Saint-Sauveur-le-Vicomte in die Normandie zu den Ursprüngen des Schulträger-Ordens SMMP organisiert hatten.
Als letzte Amtshandlung der Hauswirtschaftsmeisterin gab es dann noch Eis.
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