Menschen achten, stärken und qualifizieren

Sozialhelfer geben Feedback

Sozialhelfer des PVBK gaben jetzt Experten Feedback. Foto: SMMP/Lowe
Eine besondere Veranstaltung fand am Placida Viel Berufskolleg statt: Eine Sozialhelfer-Klasse hat sich mit dem Thema „Alt sein“ befasst und festgestellt, dass die meisten Senioren nicht in Heimen wohnen, sondern in den eigenen vier Wänden.

Die Bevölkerung wird immer älter – der Weltgesundheitstag ist 2012 dem Thema Altern und Gesundheit gewidmet.

Die WHO arbeitet mit der EU zusammen, die 2012 zum Jahr für „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ erklärt hat.

Genau um diese beiden Themenblöcke geht es unter anderem in der Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Sozialhelfer gehen ehrenamtlich nach dem Unterricht im Rahmen ihres Projektes „Service Lernen“ unter Schirmherrschaft der Bürgerstiftung „sozialgenial“ in Alten- bzw. Behindertenhilfeeinrichtungen, um dort den Bedürfnissen der Senioren oder Menschen mit Behinderung entsprechend Angebote in der Begleitung, Betreuung und Versorgung der Menschen zu machen. So ist u.a. der Kontakt mit der Stadt Menden und dem Seniorentreff entstanden. Der Bürgermeister Volker Fleige in seinem Grußwort zum Flyer des Projekts „Service Lernen – Eine ,sozialgeniale‘ Idee“: … Warum soll es nicht zukünftig auch gemeinsame Projekte von Jung und Alt geben: ,Service – Lernen, sozialgenial trifft EFI, Erfahrungswissen für Initiativen‘, das heißt: Schülerinnen und Schüler treffen lebens- und berufserfahrene Mendener Seniortrainerinnen und Seniortrainer, die sich freiwillig engagieren, kooperieren miteinander und lernen voneinander.“

In der Unterrichtsreihe haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Angeboten des Seniorentreffs auseinandergesetzt und Marita Lehnhardt als Leiterin des Seniorentreffs der Stadt Menden Feedback gegeben. Christiane Meißner, Zukunftsbeauftragte der Stadt Menden, Fachbereich Familie, Jugend, Bildung und Soziales und der neue Seniorenbeauftragte der Stadt Menden Bernd Schmidt haben nach dem Gespräch bestätigt: „Der rege Austausch mit ganz viel Engagement der Schülerinnen und Schüler kann die Grundlage für weitere Zusammenarbeit gerade auch im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements jüngerer und älterer Menschen sein. Wir freuen uns darauf.“

Marita Lehnhardt hat die Schülerinnen und Schüler zu einem Besuch in den Seniorentreff eingeladen und einige werden das Angebot sicherlich annehmen: „Ich kann mir vorstellen, die Arbeit des Seniorentreffs zu unterstützen.“

Auch Dorothea Pietrzak und Ulrike Lowe, die Lehrerinnen, die, die Veranstaltung vorbereitet haben, sind zufrieden. „Das Expertengespräch hat den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeit mit Senioren gegeben, die nicht in Alters- oder Pflegeheimen wohnen, sondern eventuell mit oder ohne Unterstützung zu Hause leben. Die Stadt Menden bietet zum ,aktiven Altern in unserer Gesellschaft‘ ein breitgefächertes Angebot für Senioren, bei dem sich unsere Schüler aktiv einbringen können.“

Seniorenbeauftragter Bernd Schmidt: „Ihr macht eine Ausbildung, die Zukunftschancen hat.“

In dieser trendstarken Ausbildung sind zum Schuljahresbeginn noch Ausbildungsplätze frei – bereits mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 kann die Ausbildung aufgenommen werden, man kann gleichzeitig in zwei Jahren die Fachoberschulreife erhalten.

Informationen finden Interessierte in einem persönlichen Beratungsgespräch jeden Freitag in der Zeit von 14-16 Uhr.