Menschen achten, stärken und qualifizieren

Ein Gewinn für alle

Angelika Pötter (links) und Gaby Petry unterschrieben den Kooperationsvertrag. Foto: SMMP

Es ist sozusagen eine Win-Win-Win-Win-Win-Situation: Beide Vertragspartner, die Studierenden der Erzieherausbildung sowie Kindertageseinrichtungen und Kinder profitieren vom neuen Kooperationsvertrag zwischen dem Placida-Viel-Berufskolleg und dem Katholischen Bildungswerk Märkisches Sauerland.

Der Vertrag wurde jetzt von Angelika Pötter (Vorsitzende des Katholischen Bildungswerkes Dekanat Märkisches Sauerland) und Schulleiterin Gaby Petry feierlich unterzeichnet.

„Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass unsere Studierenden in Form von religiösen und interreligiösen Bildungsangeboten religionspädagogische Impulse in die Einrichtung tragen. Die Missionierung steht nicht im Vordergrund, sondern ein Bekanntmachen von beispielsweise christlichen Werten oder auch Wissenshintergründen zu konfessionellen Feiertagen,“ beschrieb Dorothea Pietrzak (Fachbereichskoordinatorin Berufliche Bildung am „Placida“) den Hintergrund des Zertifizierungskurses. Gerade in Zeiten des Wandels der kirchlichen Strukturen sieht sich das Berufskolleg als pastoralen Ort, was beispielsweise Rainer Beckmann, Dekanatsreferent Märkisches Sauerland, sehr begrüßte. Kerstin Bödingmeier, Gemeindereferentin des Patoralverbundes Mendens, verwies darauf, dass die angehenden Erzieherinnen und Erzieher wichtige religionspädagogische Ansprechpartner innerhalb der Einrichtung darstellen können.

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Organspenden!

Sehr interessiert beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema. Foto: SMMP / Sydow

Die Zahl der Organspender sinkt, die Zahl der Menschen, die auf ein Organ warten, steigt: eine extrem ungünstige Situation. Zum Glück führt das „Placida“ alljährlich einen Projekttag für die Profilklassen Gesundheit der Berufsfachschule und des Beruflichen Gymnasiums zum Thema durch.  

Schließlich ist der häufigste Grund, warum nach Feststellung eines Hirntods keine Organe entnommen werden dürfen, eine fehlende Einwilligung. So war es Ziel dieses Tages die Schülerinnen und Schüler soweit zu informieren, dass sie sich begründet gegen oder für eine Organspende entscheiden.  

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Eine schöne und Leben rettende Tradition

Mit gutem Beispiel voran: Organisatorin Ursula Vierling. Foto: SMMP

Eine gesunde soziale Schule? Klar, dass das „Placida“ sich als solche auch um Blutspenden kümmert. Der lebensrettende Saft ist zurzeit in Deutschland äußerst knapp, sodass Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sich welchen „abzapfen“ ließen.

Der Blutspendedienst West (DRK) war mit zahlreichen Fachleuten vor Ort. „Ich möchte anderen, vor allem Säuglingen, gerne damit helfen“, erklärte eine Schülerin ihre Motivation. Neben ihr traten 42 Spendenwillige an, davon 17 mutige Erstspender. 14 weitere wollten spenden, durften jedoch aus verschiedenen Gründen nicht (kürzlich gestochene Tattoos oder Piercings, Infekte oder ähnliches). Einige ließen sich auch für die Stammzellenspenderdatei registrieren. Neu war in diesem Jahr das Angebot eines Lungenfunktionstests, das von über 90 Personen in Anspruch genommen wurde.

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Für Prüfungen lernen

Foto: Stadtbücherei Menden

Chronische „Aufschieberitis“? Zuhause keine gute Arbeitsatmosphäre zum Schreiben? Nicht die richtigen Bücher griffbereit? Allen, die solche Probleme haben, hilft die Stadtbücherei Menden am Mittwoch, 8. Februar 2023, mit dem „Abend der aufgeschobenen Hausaufgaben“.

Bis 22 Uhr öffnet die Bücherei an diesem Abend ihre Türen. Schülerinnen und Schüler können fern von Ablenkungen in Gruppen oder an Einzelplätzen an ihrer Facharbeit schreiben oder für ihre Prüfungen lernen. Der Medienraum bietet ferner Platz für eine Gruppe von bis zu zehn Personen. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei stehen bei Fragen rund um die Facharbeit zur Verfügung. Im ersten Obergeschoss wird zudem eine „Chill-Lounge“ eingerichtet, in der Getränke und Süßigkeiten angeboten werden. Kleine Speisen und Getränke dürfen für die Stärkung zwischendurch auch mitgebracht werden. Alle Arbeitsplätze haben einen Stromanschluss. Die Stadtbücherei bittet allerdings um die Mitnahme eigener Geräte zum Schreiben und Lernen.

Im alten Ratssaal gehen zudem Jürgen Overkott, Redakteur der Westfalenpost, und Gina Friedrichs, Mitarbeiterin der Stadtbücherei, grundlegenden Recherchefragen in Verbindung mit dem Berufsbild des Redakteurs und der Redakteurin auf den Grund: Wie kommen Journalistinnen und Journalisten an ihre Informationen? Was ist erlaubt? Sind alle Informationen der Presse verlässlich?

Die Stadtbücherei bittet um verbindliche Anmeldung bis Samstag, 4. Februar 2023, unter dem Stichwort „Lernnacht“ an stadtbuecherei(at)menden.de , telefonisch unter 02373 9031644 oder über die Messenger der Social-Media-Kanäle (Facebook: Stadtbücherei Menden Instagram: stadtbuechereimenden).

Es hilft einen Schneemann zu bauen

Aus der Not eine Tugend machen – oder Spaß im Schneegestöber! 

Donnerstagmorgen, es schneit, Busse verspäten sich und nur die Hälfte der Sportklasse Stufe 13 im Beruflichen Gymnasium ist da. Lehrerin Claudia Große Gehling lässt sich von der wintersportlichen Begeisterung anstecken und baut mit den Schülerinnen und Schülern erst einmal einen Schneemann auf dem Schulhof.  

Aus einem wurden zwei und nachdem die restlichen Lernenden da waren, wurde dann erfrischt und motiviert weiter im Fach Erziehungswissenschaften gearbeitet.

Besuch aus Nordirland

Áine Murray (stehend) erklärte den Interessierten, wie ein Praktikum in Nordirland abläuft. Foto: SMMP / Heyden
Áine Murray (stehend) erklärte den Interessierten, wie ein Praktikum in Nordirland abläuft. Foto: SMMP / Heyden

Große Freude am „Placida“: Áine Murray aus Nordirland kam zu Besuch. Sie ist bei der Sprachschule „Foyle International“, einem Kooperationspartner des Berufskollegs, zuständig für das Erasmus+-Auslandprogramm. 

Schon seit einiger Zeit ist Erasmus+-Koordinatorin Ulrike Lowe mit ihr in Kontakt, mehrfach waren Schülerinnen, Schüler, Studierende und Lehrkräfte schon im nordirischen Derry gewesen und von Áine Murray betreut worden. Nun lernte sie endlich auch das „Placida“ kennen. 

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