Menschen achten, stärken und qualifizieren

Postkarten vom „Placida“

Freundinnen helfen immer – auch beim Schreiben vom Postkarten. Foto: SMMP / Hofbauer

Eine bunt-fröhliche Postkartenaktion war die letzte Veranstaltung im laufenden Schuljahr. Schulseelsorgerin Chantal Köhler sorgte so dafür, dass alle gemeinsam in die Ferien starten und dabei kurz zurückblickten.  

Wie in jedem Jahr stand ein großer Karton mit Postkarten auf dem Schulhof, jedes Mitglied der Schulgemeinschaft konnte sich eine schnappen und beschriften. Die Postkarte konnte man an sich selbst richten, an Freunde oder Familienmitglieder und dabei alles notieren, was in diesem Schuljahr bewegt hat und was man mitnehmen möchte. Aber auch gute Vorsätze für das nächste Schuljahr waren eine Möglichkeit.  

Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Chance, schrieben freudig der Freundin oder nachdenklich sich selbst. Die Schulseelsorge frankiert nun alle Karten und sorgt dafür, dass sie am Ende der Ferien eintreffen. 

Gemeinsame 136 Jahre am „Placida“

136 Jahre Placida-Erfahrung verlassen das Berufskolleg: (v.l.) Dr. Martin Meise, Martina Gerlach, Daniela Hölscher, Gerd Mengelkamp, Brigitte Mühlenkamp und Martina Michalzik. Foto: SMMP / Hofbauer

Wehmut und Vorfreude mischten sich beim Schuljahresend-Grillen des Lehrerkollegiums: Grund für die gehörige Portion Wehmut: gleich sieben Lehrkräfte verlassen das „Placida“. 

Die meisten gehen in den wohlverdienten Ruhestand, eine Kollegin ins Sabbatjahr, zwei wechseln aus privaten Gründen an andere Schulen. Trotzdem bleibt die Tatsache, dass mit ihnen 136 Jahre „Placida“-Erfahrung gehen. 

Spitzenreiterin Martina Gerlach war 32 Jahre lang an der Schule. Als sie anfing, gab es nur 60 Schülerinnen und Schüler. Die „Hauswirtschaftsfee“ organisierte so manche Feier, war aber auch unter anderem federführend in den Bereichen Erste Hilfe und Brandschutz, gehörte zu denen, die die Schule voranbrachten. Als Martina Michalzik 2000 anfing, waren es immerhin schon 200 Schüler (heute 500). Gerd Mengelkamp erinnerte sich an seine 21 Jahre: Als er anfing, war das Internat gerade geschlossen worden, es gab die Pflegevorschule, die Kinder- und die Heilerziehungspflege. Als neuer stellvertretender Schulleiter war er an vielen Neuerungen beteiligt, um einerseits weitere Bildungsgänge einzuführen und andererseits die Schule als Lebensraum zu gestalten: Anrede mit Sie plus Vorname, kein Schulgong mehr und keine verschlossenen Klassenzimmer in den Pausen. Martina Michalzik entwickelte als Schulentwicklungsgruppen-Mitglied dazu passend das bekannte und so treffende Motto des „Placida“: „Menschen achten, stärken und qualifizieren.“  

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Besonderer Gewinn: Spaß mit der Klasse

Runde um Runde für den guten Zweck: Der Sponsorenlauf fand viel Anklang. Foto: SMMP / Hofbauer

„Was bin ich froh, dass das hier nicht so etwas wie Bundesjugendspiele ist!“ hörte man einen erleichterten Ausruf auf dem Sportplatz in Schwitten. Das Sportfest des „Placida“ stand an – und dabei waren nicht nur Muskeln und Ausdauer, sondern auch Köpfchen und Geschicklichkeit gefragt. 

„Eine Klasse – ein Ziel“ lautete das Motto. Einerseits absolvierten die Schülerinnen, Schüler und Studierenden Spiele als Klasse, andererseits konnten sie beim Sponsorenlauf Spenden für den Schülerfonds und die SV-Kasse erlaufen. 

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Gut geplante Einblicke in Studium und Beruf

Der StuBo-Tag war gut organisiert, im Foyer fanden die Schülerinnen und Schüler schnell die Zeiten und Räume. Foto: SMMP / Hofbauer

„Irgendwas mit Kindern“ – bei manchen Schülerinnen und Schülern des „Placida“ ist der weitere berufliche Werdegang tatsächlich noch etwas unbestimmt. In der Zeit der Corona-Pandemie konnten leider nur bedingt Angebote zur Berufs- und Studienorientierung angeboten werden. „Wir haben einen großen Nachholbedarf festgestellt“, erklärten Ulrike Lowe und Inga Gerlings vom Studien- und Berufswahlorientierungsteam.

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Applaus für die Sockenpuppen!

Sockenpuppen machen Spaß und sind wirklich süß. Foto: SMMP / Hofbauer

Sich eine Woche lang mit Märchen beschäftigen? Klingt nach Spaß. Das war es für die Unterstufe der Kinderpflege-Ausbildung – und doch auch harte Arbeit.

Das Thema der fünf Tage lautete „Ein Märchen wird lebendig“ – neben theoretischem Wissen konnten die jungen Leute auch praktische Erfahrungen sammeln und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Die Theorie bereitet die angehenden Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger darauf vor, mit Kindern Sockenpuppen zu basteln und damit zu spielen – „Sockentheater“ nennt sich das Ganze. Dazu gehörten dann Grundgedanken zum Thema Theaterpädagogik, Umgang mit Sprache, Reflexion der eigenen Kindheit, Volksmärchen und deren Funktion sowie das Schreiben eines Regiebuches.

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Die Bedeutung von Gemeinschaft

Unsere diesjährigen Absolventinnen und Absolventen! Foto: SMMP / Hofbauer

Glückliche Gesichter, Umarmungen, Gelächter, viele gute Zeugnisse, die Abi-Bestnote 1,0 – die Absolventinnen und Absolventen des Placida-Viel-Berufskollegs erlebten eine tolle Abschlussfeier.

„Wie der Wind“ lautete das Motto und Schulleiterin Gaby Petry erzählte dazu passend in der voll besetzten Wilhelmshöhe eine kurze Kindergeschichte, die vor allem zwei Dinge klar machte: Erstens kommt man nicht allein durchs Leben, muss sich Mitstreiter suchen. Zweitens wird es dann gut, wenn man bereit ist, etwas von sich zu geben.

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